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Ü60 und noch ganz schön fit dabei.
11. November 2017 

Ein Kerwebäumchen auf dem Marktplatz

Die Alsbacher Kerweborsch spendierten ein Tännchen für die Hähnleiner Kerb – Vorkerb, Kerb und Nachkerb, das gibt es nur in Hähnlein!

HÄHNLEIN, November 2017 (raha), Auf ein gelungenes Fest können die Organisatoren des Kerwevereins Hähnlein und die Kerweborsch zurückblicken. Die „Hejner Kerb“ war wieder ein Highlight. Für ein besonderes Ereignis sorgten im Vorfeld die Alsbacher Kerweborsch, die ein Kerwebäumchen für die Hähnleiner stifteten und diesen auf dem Marktplatz aufstellten. Freudig wurde diese Geste von „Oben“ in „Hejne“ aufgenommen! Bereits freitagsabends ging es im Dorfgemeinschaftshaus „Mädde drin“ los: Die Kerweborsch von der „Thekla“ feierten hier zum ersten Mal ihre Kerb. Seit Ende letzten Jahres ist ihre alte Heimatgaststätte, das Gasthaus „Zum Rodacker“ geschlossen und so musste man sich nach einer neuen Bleibe umschauen.

„Thekla“-Kerwevadder Christoph Wackenhut konnte erstmals von hoher Leiter seine Rede halten und hatte einige Kapriolen aus dem Ortsgeschehen mitgebracht. Danach ging es zur Kerweparty in die Räumlichkeiten. Am Samstag wurde nach dem Gottesdienst die „Kerb“ in Form einer Flasche Wein von Kerweparre Yannik Dieter, seinen Helfern Lars Metzger und Max Ganser ausgegraben und das Ereignis lauthals im Ort verkündet.

Am Abend spielten die „Sounds“ mit ihrem Hähnleiner Schlagzeuger Ralf Ewald zum Kerwetanz auf. Eine voll besetzte Halle sorgte für super Stimmung. Die Kerweborsch und -Mädcha hatten einen Tanz einstudiert, der natürlich nach einer Zugabe verlangte. Am Sonntag folgte der große Kerweumzug mit Motiven aus dem Ortsgeschehen, den Musikzügen aus Heppenheim und Steinbach/Saar sowie vielen befreundeten Kerwewagen aus Rodau, Langwaden, Balkhausen und Allmendfeld, die die Musik auf ihren Wagen dröhnen ließen.

In seinem anschließenden Kerwespruch auf dem Marktplatz glossierte Kerwevadder Pascal Rechel das Ortsgeschehen. Besonders Bürgermeister Georg Rausch musste sich einiges anhören und bekam zum Schluss den kleinen Alsbacher Kerwebaum anvertraut, mit der Aufgabe, „ihn gut und pfleglich ins Oberdorf zurück zu führen“. Dass man auch über sich selbst lachen kann, bewies Pascal Rechel in seiner Rede, hatte er doch den Kerwevereins-Vorsitzenden Udo Mehl, den Kerwespruch-Musiker Olli Färbert und sich selbst im Spruch verewigt.

Mit viel Applaus wurde er nach fast einer Stunde von der Leiter gelassen. Sein Begleiter Yannik Schwab feuerte vom Turmfenster die Zuschauer mit heiserer Stimme zum traditionellen „Wem es die Kerb?“ auf, Mundschenk Sebastian Ernst folgte mit „Die Kerb sie lääwe…“ und ganz Hähnlein stimmte mit musikalischer Begleitung von Olli Färbert den Kerwemarsch an.

Nach Kaffee, Weck, Worscht, Weu un Bier in der Halle, traf man sich noch auf dem Marktplatz und später bei den Thekla-Kerweborsch in der Marktschänke. Montags klang dann die Kerb mit dem Frühschoppen aus.