Bensheim, Schul-News, Startnews

Die Idee der Inklusionssportgruppe stammt von Rudolf Wein.
12. Juni 2018 

Inklusion im Schulsport an der Heinrich Metzendorf Schule in Bensheim

BENSHEIM, Juni 2018 (meli), Seit Mitte Mai 2018 gibt es ein neues Projekt an der Heinrich Metzendorf Schule. Schülerinnen und Schüler der Werkstatt für behinderte Menschen und der Klasse 10 BzB 1 (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung) der Heinrich Metzendorf Schule erleben gemeinsam Sportunterricht. Die Idee stammt von Rudolf Wein, einem ehemaligen Lehrer des Goethe Gymnasiums, der das Sportspiel „Baskin“ aus Brisighella (Italien) gerne hier einbringen wollte. Das Sportlehrerteam um Helmut Cech, Jakob Röhrig und Mireille Kadel gefiel die Idee behinderte und nichtbehinderte Schülerinnen und Schüler im Sportunterricht gemeinsam zu unterrichten.

Die jungen Erwachsenen der Werkstatt für behinderte Menschen haben so viel Freude an sportlichen Herausforderungen, dass sie sich ohne Problem auf das Inclusionsprojekt einlassen konnten. Die erste gemeinsam Sportstunde war für die Klassen schon eine tolle Begegnung und der Spaß und das gemeinsam miteinander standen im Vordergrund. Berührungsängste gab es nicht und die Schülerinnen und Schüler der Werkstatt für behinderte Menschen waren noch motivierter als sonst. Sie legten sich richtig ins Zeug „Können die Mädels und Jungs nicht immer mit uns Sport machen? Es hat so viel Spaß gemacht!“, war im Anschluss des Sportunterrichts zu hören. Auch die Schülerinnen und Schüler der 10 BzB 1 hatten viel Spaß in ihrer neuen Rolle im Sportunterricht und waren begeistert, wie das gemeinsame Spiel funktionierte. Dieses Projekt umfasst erst einmal vier Einheiten, in denen das Basketballspiel Richtung „Baskin“ erarbeitet werden soll.

Alle Schülerinnen und Schülern sowie die Lehrkräfte sind begeistert und wollen diese tollen Erfahrungen nicht missen, vielmehr fortführen und weitertragen.