Darmstadt

Aadhira Nair beim Feilen in den Werkstätten. Foto: Provadis
30. August 2018 

MINT-Berufe selbst ausprobiert

Schülerinnen aus Seeheim und Seeheim-Jugenheim nahmen am MINT Girls Camp von Provadis und der Sportjugend Hessen teil

DARMSTADT, August 2018 (meli), Eine Woche statt Schwimmbad mal mit Gleichaltrigen eine noch unbekannte „Welt“ erleben – das konnten zwei Freundinnen aus Seeheim und Seeheim-Jugenheim: Susanna Eicher und Aadhira Nair haben am MINT Girls Camp in Darmstadt teilgenommen, das vom Bildungsdienstleister Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH und der Sportjugend Hessen durchgeführt wurde. Ziel des Camps ist es, Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren, die an Naturwissenschaften, Informatik, Metall- und Elektrotechnik interessiert sind, für MINT-Berufe zu begeistern und ihnen – neben einem attraktiven Freizeitprogramm – eine Möglichkeit der Berufsorientierung zu geben. „Weil mich die naturwissenschaftlichen Fächer interessieren, habe ich zusammen mit meiner Freundin Aadhira teilgenommen“, sagt Susanna. Aadhira wurde auch von ihrer Mutter auf das Angebot aufmerksam gemacht und hatte Lust dabei zu sein.

Naturwissenschaften praxisnah erleben
Insgesamt 19 Teilnehmerinnen aus dem Rhein-Main-Gebiet erlebten eine abwechslungsreiche Mischung aus Einblicken in die Welt der MINT (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik)-Berufe verbunden mit Informationen der Agentur für Arbeit, vielen praktischen Arbeiten in Labor und Werkstätten sowie sportliche und kreative Highlights. An einem Tag des Camps beschäftigten sich die Schülerinnen mit Arbeitsprozessen rund um das Thema Informatik und Digitalisierung.

Das Girls Camp wurde in Darmstadt neben Provadis am Industriepark Höchst in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt, der Peter-Behrens-Schule und der Handwerkskammer Weiterstadt angeboten. In den Laborräumen der Peter-Behrens Schule stellten die Mädchen Natriumacetat und einen Taschenhandwärmer her. In der Hochschule stand im praktischen Informatik-Teil das Bauen und Programmieren eines Legoroboters mit LEGO® Mindstorms EV3 auf dem Programm. In den Metallwerkstätten der Handwerkskammer fertigten die Schülerinnen einen Handyhalter aus Metall. Dafür wurde gefeilt, gesägt, Gewinde gebohrt und gehämmert. In den Ausbildungseinrichtungen von Provadis am Industriepark Höchst lernten sie vieles rund um das Thema Strom kennen, fertigten ein Verlängerungskabel und konnten sich im Löten ausprobieren. Ihre Arbeiten und das Erlebte präsentierten sie ihren Angehörigen stolz bei der gelungenen Abschlussveranstaltung.

Ganz neue Eindrücke
„Besonders gut gefallen haben mir die Elektonikarbeiten“, meint Susanna Eicher. „Es war spannend, mit Strom umzugehen. Das habe ich vorher nicht gekannt.“ Was sie später beruflich machen möchte, weiß Susanna noch nicht, aber auch der MINT-Bereich könnte eine Option sein. Aadhira hat besonders das Programmieren des Roboters viel Spaß gemacht. Informatik oder Chemie – das sind die Fächer, die für sie beruflich in Frage kommen könnten. Besonders nach den Erfahrungen im MINT Girls Camp.

Wer jetzt Lust hat, beim nächsten Mal auch dabei zu sein, kann sich unter www.mint-girls-camps.de anmelden.


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