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Gernot Jakobi und BM Christian Schönung nehmen derzeit die größten Maßnahmen für sozialen Wohnungsbau in Südhessen in Angriff.
14. April 2017 

Neuer Wohnraum in Lorschs Nordosten

Stadt investiert in Sozialen Wohnungsbau

LORSCH, April 2017 (meli), Dringend benötigt werden – in der gesamten Region – Sozialwohnungen, gesucht wird also bezahlbarer Wohnraum für sozial schwache Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die Stadt Lorsch ist hier – wie schon verschiedentlich berichtet – tätig geworden. Im August 2015 startete ein Bauprojekt mit dem Kauf des ersten Grundstückes durch die Wohnungsbaugesellschaft Christopherus eG an der Lagerhausstraße. Mit einem heute auf über 7000 m² angewachsenen gesamten Baugrundstück ist dies mittlerweile die größte Maßnahme für den sozialen Wohnungsbau in ganz Südhessen. Mit den Unterschriften von Bürgermeister Schönung, dem Ersten Stadtrat Schwab sowie dem Geschäftsführer der Christophorus eG, Gernot Jakobi, wurde der städtebauliche Vertrag für die Erschießung und Bebauung in der Lagerhausstraße jetzt endgültig besiegelt.

Die Stadt Lorsch hatte mit entsprechenden Gremienbeschlüssen zum Flächennutzungs- sowie Bebauungsplan den Weg für dieses Großprojekt geebnet. Das Grundstück, früher teilweise als Müllabladestelle genutzt, war im Zuge dessen für die Bebauung geräumt worden.

Jetzt liegt der Bauantrag vor, im Mai 2017 werden die Bauarbeiten beginnen. Zunächst werden sieben Wohnhäuser mit 42 Wohnungen in dem in Lorsch „In der Dösching“ genannten Gewann entstehen, das östlich des Friedhofs liegt. Neben entsprechenden Straßen und Parkplätzen gehört auch ein Kinderspielplatz zu dem Bebauungsplan. Geschäftsführer Jakobi zeigte sich zuversichtlich, dass die ersten Wohnungen bereits im Dezember dieses Jahres bezugsfertig sein werden.

Erfreut war auch Bürgermeister Christian Schönung über das Bauvorhaben der Wohnbaugesellschaft und vor allem über die Fortschritte des Bauprojektes. Doch Schönung verdeutlichte auch, „dass es für den sozialen Wohnungsbau in Lorsch weiteren Bedarf gibt. Hierzu führen wir parallel Gespräche und auch die Verwaltung ist mit Überlegungen befasst, wo weitere Wohnungen entstehen können“, so der Bürgermeister.