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SUMMARY:Büchner200: Mea Culpa (Videoinstallation)
DESCRIPTION:Mea Culpa: „Oft schlug er sich den Kopf an die Wand“ (Georg Büchner\, Lenz) \nSamstag\, 29. Juni\, bis Samstag\, 31. August 2013\nAusstellung/Vorplatz Königreich Popo\nBüchner200: Mea Culpa\nVideoinstallation von Willi Bucher\nTäglich geöffnet ab 21 Uhr (bei schönem Wetter) \nWilli Buchers Kunst lässt sich nicht auf eine Spielart festlegen\, der Wahl-Darmstädter hinterfragt die Dinge in seiner Malerei\, in Zeichnungen\, mit Skulpturen und Videoinstallationen. Gemeinsam mit Ralf Kopp entwickelte er das Prinzip der „beboxx“: eine Form der Videokunst\, bei der Glasbausteine anstelle von TV-Monitoren als Informationsträger dienen. Die Bilder werden von hinten auf die Glasflächen projiziert. \nGanze Glasbaustein-Wände verbaut Willi Bucher in großen Industrie-Containern\, die so zu äußerst mobilen Kunstobjekten werden. Die geöffneten Containertüren offenbaren den Blick auf die Projektionsflächen. \nAuch die mit „Mea Culpa“ betitelte Arbeit gehört in diese flexible Werkform und war bereits von September 2009 bis Oktober 2011 in der Stiftung der Zeche Zollverein zu sehen. Immer wieder wird der Betrachter hier Zeuge einer eindringlichen Szene\, für die ein Zitat aus Georg Büchners „Lenz“ die Vorlage sein könnte: Der Held der Büchnerschen Erzählung\, der mittellose und verstoßene Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz\, ist zutiefst seelisch zerrüttet\, er leidet an einer Krankheit\, die später mit dem Begriff „Schizophrenie“ ihren Namen finden sollte. In Phasen besonders schlimmer Anfälle versucht Lenz\, sich mit brutalen Mitteln selbst zur Besinnung zu bringen: „Oft schlug er sich den Kopf an die Wand\, oder versetzte sich sonst einen heftigen physischen Schmerz.“ \nWilli Buchers Arbeit „Mea Culpa“ hinterlässt vom 29. Juni bis 31. August im Rahmen des Festivals Büchner200 vor der Festivalbar Königreich Popo einen bleibenden Eindruck. \nWeitere Informationen unter www.bucher.net \n
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