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Dr. (H). Janos Borgulya wechselte ans HGH. Hier mit Kollege Dr. med. Karim Soulatian (re.).
11. August 2018 

Chefarzt wechselt von Lorsch ans HGH

Dr. János Borgulya baut mit Wirbelsäulenzentrum dritten Schwerpunkt im Bensheimer Heilig-Geist Hospital auf

BENSHEIM, August 2018 (meli), Längst sind Rückenschmerzen zur neuen Volkskrankheit geworden. Eine immer älter werdende Gesellschaft mit entsprechenden degenerativen Krankheitsbildern, gerade auch an der Wirbelsäule, tut ihr Übriges. Aber auch die jüngere Generation ist immer mehr betroffen.Gerade in Westeuropa führen zu viel Sitzen und zu wenig Bewegung vermehrt zu Schäden an den Bandscheiben. Im Heilig-Geist Hospital bietet man Rückenpatienten mit Chefarzt Dr. János Borgulya nun die Versorgung aus einer Hand – zum 1. August wechselt der Experte von Lorsch nach Bensheim; für das HGH Startschuss für die weitere inhaltliche Entwicklung.

„Wir freuen uns auf die Weiterentwicklung der Wirbelsäulenchirurgie am HGH zu unserem dritten großen Zentrum“, erklärt Geschäftsführer Dr. Benjamin Behar. Ein Zentrum für Urologie sowie ein Zentrum für die Verdauungsorgane konnten in den vergangenen Jahren im Bensheimer Krankenhaus bereits erfolgreich etabliert werden. Dass man mit dem neuen Chefarzt für diese Aufgabe genau die richtige Wahl getroffen hat, dessen ist sich Dr. Behar sicher: „Dr. Borgulya ist Facharzt für Orthopädie und damit fachlich die perfekte Ergänzung zu Dr. Soulation als Neurochirurg – ein tolles Team für die chirurgische Versorgung unserer Rückenpatienten.“

Gerade ältere Menschen mit Erkrankungen der Wirbelsäule sieht man in Bensheim mit dem neuen Chefarzt in den besten Händen. „Ich durfte in den letzten Jahrzehnten beobachten, dass das durchschnittliche Alter von Wirbelsäulenpatienten stetig nach oben klettert. Das liegt zum einen daran, dass ältere Menschen heute viel aktiver sind als noch vor zehn oder zwanzig Jahren – natürlich verbunden mit einem höheren Anspruch an die Lebensqualität. Zum anderen unterliegen die Medizin im Allgemeinen und Operationsmethoden im Besonderen einem rasanten Fortschritt in Forschung und Entwicklung. Wir verfügen heute über ein breites Repertoire an schonenden und vor allem sicheren chirurgischen Eingriffsmöglichkeiten, die im Heilig-Geist Hospital Anwendung finden können. Angefangen bei minimal-invasiven OP-Techniken, über endoskopische Therapien bis hin zur Implantation von Bandscheibenprothesen ist im HGH alles möglich“, erklärt der Experte.

HGH-Infrastruktur spricht für sich

Auch im Hinblick auf Begleiterkrankungen, unter denen ältere Patienten oft leiden, stellt Dr. János Borgulya dem Heilig-Geist Hospital Bestnoten aus: „Die Patienten profitieren in Bensheim vor allem auch von der engen interdisziplinären Zusammenarbeit. Internistische Begleiterkrankungen, egal ob gastroenterologischer oder kardiologischer Art, können von der Abteilung für Innere Medizin im Auge behalten werden. Und rund um die Uhr stehen erfahrene Kollegen aus der Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin zur Verfügung und sorgen für ein vielfach höheres Maß an Sicherheit und Schmerzfreiheit als dies in anderen Häusern der Fall ist. „Das HGH befindet sich auf einem extrem hohen qualitativen Niveau – dass ich hier meinen Beitrag leisten darf, ist wirklich großartig“, so Dr. János Borgulya weiter.

Ganz besonders freut er sich in diesem Zusammenhang auch auf die Zusammenarbeit mit der Allgemein- und Bauchchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Jens Jonescheit. Denn statt, wie meist praktiziert, von hinten zu operieren, führt Dr. János Borgulya Eingriffe gerne von vorne durch, ohne dabei den Bauchraum öffnen zu müssen. Der Unterschied: Beim dorsalen Zugang, also dem von hinten, werden während der Operation die Dornfortsätze und Wirbelbögen freigelegt, die Rückenmuskulatur wird mitunter stark in Mitleidenschaft gezogen. Beim vorderen, dem sogenannten ventralen Zugang, wird die Wirbelsäule von vorne erreicht und in einer Art virtuellem Hohlraum operiert – und zwar wesentlich muskel- und gewebeschonender, mit nur minimalem Blutverlust. Der ventrale Zugang ist gerade bei Revisionsoperationen von großem Vorteil.

Breit aufgestellte Expertise

Dabei profitieren Dr. Borgulyas Patienten von seiner ganz besonders breiten Aufstellung als Chirurg. Startpunkt seiner bald 40-jährigen Laufbahn war die Universitätsklinik im ungarischen Szeged, wo er 15 Jahre lang zunächst in der Allgemein- und Viszeralchirurgie tätig war. Seine Ausbildung in der Wirbelsäulenchirurgie, die noch heute sein Steckenpferd ist, erfuhr Dr. Borgulya in Münster, in einem der bundesweit angesehensten Wirbelsäulenzentren mit Maximalversorgung. Als Leitender Oberarzt in Düsseldorf, dem zweitgrößten orthopädisch-chirurgischen Zentrum in NRW, machte sich der Experte schließlich seinen Namen. In den vergangenen Jahren baute er zuletzt maßgeblich die Wirbelsäulenchirurgie in Lorsch auf und aus.

„Dass wir mit Dr. Borgulya einen so breit ausgebildeten Chirurgen gewinnen konnten, ist wirklich großartig“, erklärt Dr. Benjamin Behar weiter. „Er verbindet ein herausragendes Renommee und Expertenwissen in der Wirbelsäulenchirurgie mit dem Blick eines erfahrenen Gefäßchirurgen – diese Verknüpfung bietet der Bergsträßer Bevölkerung von jung bis alt eine wirklich umfassende Versorgung von Rückenleiden aller Komplikationsgrade. Dass Dr. János Borgulya als Bensheimer auch über ein enges Netz an niedergelassenen Kollegen verfügt, ist das Tüpfelchen auf dem i.“

Über das Heilig-Geist Hospital Bensheim

Das Heilig-Geist Hospital Bensheim blickt auf eine lange und traditionsreiche Historie an der Bergstraße zurück. Als kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts gehörte das Hospital zuletzt zur „Südhessischen Klinikverbund GmbH“. Im Juli 2016 erfolgte die Übernahme durch die Artemed Klinikgruppe. Heute handelt es sich bei dem ehemaligen Pilgerhospiz um ein modernes 150-Betten-Haus. Das Heilig-Geist Hospital bietet neben der hochqualitativen Grund- und Regelversorgung, Not- und Dringlichkeitsversorgung sowie Gynäkologie und Geburtshilfe auch eine klare fachliche Differenzierung und Schwerpunktbildung in interdisziplinären Zentren.

Weitere Infos: www.hgh-bensheim.de