Zwingenberg und Rodau

Präsident und Trainer der F-Jugend der Eintracht Zwingenberg Gustav Brücher freut sich mit „seinen Jungs“ über die neuen Trikots. Foto: Eva M. Wicht
05. Januar 2015 

Marktbewusst und kundenfreundlich

Die Zwingenberger Gewerbeschau erwies sich mit reichem Informations- und Erlebnisangebot ein weiteres Mal als Publikumsmagnet

ZWINGENBERG, Dezember 2014 (pem), Was gut ist, kann noch besser werden – ein solches Motto könnte zum Gewerbeverein passen. Ob Einzelhändler, Handwerker oder Dienstleister – jeder strebt danach mit einem ausgeprägten Leistungsprofil zu den Führenden seiner Branche zu gehören. Wie viel Energie erzeugt dann erst die Bündelung dieser unternehmerisch kompetenten Kräfte? Synergien und Kooperationen bahnen sich leichter an, Kommunikation zwischen Betrieben kommt in Fluss und von Allem profitiert der Verbraucher.

Die Eröffnungsredner der diesjährigen Schau betonten diesen Aspekt. „Schenken Sie uns ihr Vertrauen“, warb Johannes Fischer in seiner Funktion als neuer erster Vorsitzender – sowohl bei Gewerbetreibenden wie auch bei Bürgern. Vieles lässt sich im Zusammenschluss deutlich effizienter gestalten, besonders wenn es um Öffentlichkeitsarbeit und letztlich auch um die Erschließung zusätzlicher Kundenkreise geht.

Längst zielt man bereits langfristig auf eine großflächigere Vernetzung zu einem „Wirtschaftsraum Bergstraße“ ab. Er wies weiter auf die erfolgreiche Arbeit der Vergangenheit hin. Bewährt hat sich z.B. die von allen Mitgliedsbetrieben anerkannte „Währung“ der „Zwingenberger Mark“. Alljährlich gewinnt diese spezielle Form des Gutscheins, besonders als „Verschenkobjekt“, an Beliebtheit. Als einen wichtigen Aspekt beleuchtete Bürgermeister Dr. Holger Habich die Gewerbefreiheit. Sie stellt die Garantie für ein vielgestaltiges Versorgungsangebot dar und fördert eine bedarfsgerecht gestaltete Marktlandschaft.
Dass Konkurrenz das Geschäft belebt und den Einzelnen zur Bestleistung verpflichtet, ist bekannt. „Es steckt viel Schweiß und Anstrengung hinter der Freiheit der Gewerbetreibenden“, betonte er. Einzelkämpfer haben in diesem Zusammenhang ein noch größeres Risiko zu tragen. Nicht selten leidet deshalb die Innovationsfreudigkeit. In der Verbindung des Gewerbevereins lassen sich auch gemeinsame langfristige Strategien besser entwickeln. Darüber hinaus nutzt der Verein die Möglichkeit, sich in das Gesellschaftsleben der Gemeinde einzubringen. Vereinssponsoring ist ein allen willkommener Weg. Zu den Begünstigten zählten in diesem Jahr die Jugendabteilungen des Handballvereins und der Rodauer Fußballer. Sie erhielten neue Trikots, die in einem feierlichen Akt während der Gewerbeschau übergeben wurden. Die Spende kann man symbolisch betrachten: Der Gewerbeverein investiert in die hoffnungsvolle Zukunft und bleibt am Ball!