Nachgeholte Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehr Seeheim mit Übernachtung im Stützpunkt
SEEHEIM-JUGENHEIM, März 2015 (meli), Die ursprünglich für den 29. November 2014 vorgesehen gewesene Jahresabschlussübung der Seeheimer Jugendfeuerwehr musste wegen eines Großbrandes in Jugenheim verschoben werden. Nun aber war es kürzlich doch soweit, dass die Jugendlichen noch Ihr Können demonstrieren konnten.
Zunächst wurde am nachmittags ein Brandangriff auf die Tannenbergschule simuliert. Angenommen war ein Brand in einem Klassenzimmer mit einer vermissten Person. Unter den kritischen Augen von Wehrführer Jens Ramge sowie den Ausbildern erfolgte die Brandbekämpfung unter simuliertem Atemschutz mit mehreren Trupps, wobei die Menschenrettung Vorrang hatte.
Nachdem die eingesetzten Feuerwehrfahrzeuge und Geräte wieder einsatzbereit gemacht worden waren, fand ein gemeinsames Abendessen statt. Ein Spieleabend und eine anschließende Nachtwanderung mit Übernachtung im Stützpunkt beschlossen den Tag. Kurz war die Nachtruhe, denn am schon Sonntagmorgen um 6 Uhr stand eine weitere Übung an. Angenommen war ein Verkehrsunfall mit auslaufenden Gefahrstoffen. In Anwesenheit des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Dirk Mattauch sowie des stellvertretenden Wehrführers Matthias Ramge und des Jugendfeuerwehrwartes Christian Mauersberger galt es, unbeschädigtes Gefahrgut zu bergen und auslaufendes Gefahrgut fachgerecht aufzufangen und mittels Gefahrgutpumpe in andere Behältnisse umzupumpen. Um ein realistisches Szenario zu schaffen, ersetzten Maleranzüge die ansonsten bei einem Ernstfall zum Einsatz kommenden Chemieschutzanzüge.
Beide Übungen wurden erfolgreich und zur Zufriedenheit der Beobachter gemeistert.
Die Teilnehmer und Betreuer nach den Übungen.

