Bensheim

Julian Steckel.
01. Mai 2015 

Romantischer Abend mit Cello und Klavier

Kunstfreunde Bensheim präsentieren: Lauma Skride und Julian Steckel gastieren am 9. Mai im Parktheater

BENSHEIM, Mai 2015 (meli), Im Rahmen der Kammermusikreihe gastieren die Pianistin Lauma Skride und der Cellist Julian Steckel am Samstag, 9. Mai, 20 Uhr, als Duo im Parktheater. Sowohl als Solisten wie auch als Kammermusiker sind die beiden Künstler international gefragt. In Bensheim machen sie zum ersten Mal Station. Die Konzertbesucher dürfen sich auf einen deutsch-tschechischen Abend mit Werken von Brahms, Dvorák und Janácek freuen.

„Wunderbar sensibel, mit herrlichen Klangfarben, immer wieder auch mit hochvirtuosem Elan“ – so hat der Bayerische Rundfunk das Spiel von Lauma Skride in einer Rezension beschrieben. Kombiniert mit einer brillanten Technik sind dieses die Eigenschaften, mit denen es ihr gelingt, auf den wichtigsten nationalen und internationalen Podien zu begeistern.

1982 in Riga als jüngste von drei Schwestern einer lettischen Musikerfamilie geboren, begann Lauma Skride im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und wurde wenig später Schülerin an der Musikhochschule Emil Darzins in Riga. Abschließend studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit ihrem elften Lebensjahr nahm sie an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil und wurde mehrfach ausgezeichnet. Insbesondere für ihre Interpretationen des deutschen klassischen und romantischen Repertoires wird die Wahl-Berlinerin Lauma Skride, seit 2008 Trägerin des Beethoven-Rings, geschätzt: Sie gastierte bei namhaften Orchestern im In- und Ausland. Regelmäßig ist Lauma Skride zudem mit ihrer Schwester, der Geigerin Baiba Skride zu erleben. Feurige Energie, jugendliche Frische und höchste Sensibilität sind mittlerweile zu Markenzeichen des Duos geworden. Zu weiteren Kammermusikpartnern zählen neben Julian Steckel auch Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta sowie Jörg Widmann, Christian Tetzlaff und das Armida Quartett. 2007 spielte Lauma Skride den Klavierzyklus „Das Jahr“ von Fanny Hensel ein und wurde für diese Aufnahme mit dem Echo-Klassik als beste Nachwuchskünstlerin geehrt.

Julian Steckel zählt seit dem Gewinn des ersten Preises beim Internationalen ARD-Wettbewerb 2010, wo er zusätzlich den Publikumspreis sowie zwei Sonderpreise verliehen bekam, zu den international gefragtesten Cellisten. 2012 erhielt der Cellist den begehrten Echo Klassik für seine Einspielung der Cellokonzerte von Korngold und Goldschmidt und Blochs „Schelomo“ mit der Rheinischen Philharmonie Koblenz. Julian Steckel konzertierte mit zahlreichen renommierten Symphonieorchestern. Neben der solistischen Tätigkeit widmet sich Steckel auch der Kammermusik – und spielte an der Seite von Musikern wie Janine Jansen, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Veronika Eberle, Menahem Pressler, Elisabeth Leonskaja, Lars Vogt, Alexander Lonquich sowie dem Quatuor Ebène, dem Vogler und dem Guarneri Quartett. Seit 2011 unterrichtet Julian Steckel als Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

In Bensheim steht ein romantischer Kammermusikabend auf dem Programm – mit zwei Cello-Sonaten von Brahms im Mittelpunkt. Zwischen den beiden Werken – Nr 1. e-Moll op. 38 und Nr. 2 F-Dur op. 99 – liegen 20 Jahre. Janáceks „Pohádka“ (Märchen) ist das einzige Werk, das der tschechische Komponist für Cello und Klavier komponiert hat. Komplettiert wird das Programm im Parktheater durch Dvoráks Werk „Waldesruhe“ – ein Stück aus dem Böhmerwald-Zyklus.

Karten im Vorverkauf: Bücherstube Deichmann, Tourist-Info, Musikbox und Auerbacher Bücherkiste; Reservierung per Mail unter info@kunstfreunde-bensheim.de; Abendkasse ab 19.25 Uhr
www.kunstfreunde-bensheim.de