Kinderbesuch aus französischer Partnerstadt in Seeheim-Jugenheim
SEEHEIM-JUGENHEIM, März 2013 (meli), Rund fünfzehn Stunden dauerte die Busreise von Seeheim-Jugenheims französischer Partnerstadt Villenave d´Ornon an die Bergstraße. 1176 Kilometer hatten die neunundzwanzig Kinder und ihre neun Betreuer zurückgelegt, als sie am Sonntag mit dem Präsidenten des Verschwisterungskomitees Joel Raynaud an der Spitze zu einem einwöchigen Besuch beim Club für Freizeitsport Bergstraße (CfB) und der Schwesterkommune eintrafen.
Seit fünfunddreißig Jahren organisieren der CfB und sein französischer Partnerverein Sport pour tous sowie das Comité du Jumelage der Schwesterstadt im Rahmen der Städtepartnerschaft diese Kinderbegegnung. Im Februar kommen die jungen Franzosen jeweils an die Bergstraße und Herbst fährt Seeheim-Jugenheims Nachwuchs zum Gegenbesuch ins Nachbarland. Der Austausch wird von beiden Kommunen großzügig unterstützt. Die Bergstraßengemeinde gibt einen Zuschuss von 2000 Euro.
„Die Begegnung von Kindern aus Frankreich und Deutschland ist ein hervorragender Beitrag zum fünfzigsten Jubiläum des Elysee-Vertrags „erklären Raynaud und Seeheim-Jugenheims Bürgermeister Olaf Kühn. Doch ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer und Betreuer wäre das Projekt nicht zu durchzuführen, weiß der CfB-Organisator Günter Ebert.
Bürgermeister Olaf Kühn begrüßte die Schar in ihrer Muttersprache.
Während des Aufenthaltes wird den neun- und zehnjährigen ein ab-wechslungsreiches und interessantes Programm geboten. An zwei Vormittagen nehmen die Kinder am Unterricht in der Tannenbergschule und im Schuldorf Bergstraße teil.
Nachmittags sind sie dann zu Gast in Familien, um das Leben ihrer deutschen Alterskameraden kennen zu lernen. Familien, die ein Kind einladen möchten, melden sich bei Günter Ebert (Tel 0179 1016946) oder direkt im Falkenheim. „Über die Kinder knüpfen die Familien oft freundschaftliche Kontakte“, erzählt Ebert. Nach einer „Schnitzeljagd“ durch Seeheim-Jugenheim führen Ausflüge nach Darmstadt zum Polizeipräsidium, in ein Freizeitbad und nach Frankfurt ins Museum für Kommunikation sowie zum Flughafen.
Im Oktober ist der Gegenbesuch in der französischen Schwesterstadt geplant.
