Wohnstätte Auerbach der Behindertenhilfe Bergstrasse erhält Fahrzeug von Aktion Mensch
AUERBACH, April 2013 (meli), Wieder einmal hat die Behindertenhilfe Bergstrasse ein Fahrzeug von Aktion Mensch erhalten. Dieses Mal kommt das Auto der Wohnstätte in Auerbach und speziell der Rentnertagesstruktur zu Gute. Der nagelneue VW Caddy mit Absenkhydraulik soll zukünftig zur einfacheren und barrierefreien Betreuung und Beförderung von Menschen mit Behinderung, die das Rentenalter erreicht haben, dienen. Stolz nah-men die Mitarbeiter der Rentnertagesstruktur in Bensheim-Auerbach den VW Caddy in Empfang. Aktion Mensch finanzierte hierbei den Großteil der Kosten. Die Behin-dertenhilfe Bergstrasse muss lediglich einen Eigenanteil in Höhe von 20% leisten.
Der Fuhrpark der Behindertenhilfe Bergstrasse benötigt stets neue Fahrzeuge, um dem hohen Bedarf innerhalb der Einrichtung gerecht zu werden. Vor allem die Be-förderung von Menschen in Rollstühlen ist immer wieder eine große Herausforde-rung, die das Personal bewältigen muss. Mit Hilfe des neuen Fahrzeugs können nun Ausflüge aller Art oder Einkäufe schnell und einfach in die Tat umgesetzt werden.
In der Wohnstätte in Auerbach werden zusätzlich zum stationären Wohnangebot 20 Rentner mit Behinderungen eine Tagesstruktur geboten. Gerade erst konnten alle gemeinsam das 10-jährige Jubiläum der Rentnertagesstruktur feiern, denn das An-gebot für Mitarbeiter und/oder Bewohner, die in die Jahre gekommen sind, bildet nun schon seit einem Jahrzehnt einen festen Bestandteil der Wohnstätte. Hier schaffen alltägliche Rituale, wie z. B. feste Essenszeiten und die Übernahme kleinerer Haus-haltsdienste, diverse Freizeitangebote oder Handwerkstätigkeiten ein außergewöhn-liches Unterstützungsangebot. In zwei Gruppen werden sie durch entsprechendes Fachpersonal gezielt betreut und gefördert, mit dem Ziel die Fähigkeiten jedes Ein-zelnen zu erhalten und die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Eine gere-gelte Tagesstruktur ist für die Klienten von großer Wichtigkeit, um sich im Alltag zurechtzufinden.
Ausflüge und Einkäufe gehören hier fest zum Programm, damit eine Integration in das gesellschaftliche und kulturelle Leben stattfinden kann. Durch die vielen kleinen Beschwerlichkeiten, die das Alter mit sich bringt, haben die Klienten hier einen höhe-ren Bedarf an speziellen barrierefreien Vorkehrungen. Daher freuen sich die Mitar-beiter und Klienten umso mehr, nun ein geeignetes Fahrzeug zur Verfügung zu haben.


