Kreis Bergstrasse

Jacinta Schöpsdau.
13. September 2013 

Brazilian Songs im Alten Rathaus in Lorsch

Rathaus-Konzert mit Jazz-Sängerin Jacinta und Christoph Schöpsdau

LORSCH, September 2013 (meli), Es war einmal in Amerika … dass sich Christoph Schöpsdau und die portugiesische Sängerin Jacinta kennenlernten. Denn die beiden studierten zusammen in New York an der Manhattan School of Music. Inzwischen hat Jacinta als erste Frau Portugals eine Goldene Schallplatte für eine Jazz-Produktion eingeheimst. Und Christoph Schöpsdau lädt jetzt keine geringere als die Frau ein, die in ihrem Heimatland als DIE Jazz-Sängerin schlechthin gilt. Sie ist der Gast des Pianisten, Arrangeurs und Jazz-Komponisten, der heute weit über seine Heimatstadt Lorsch international bekannt ist. Am Sonntag, den 29. September um 19 Uhr treten die beiden gemeinsam im Nibelungensaal des Alten Rathauses auf. Den Rahmen bilden die neu konzeptionierten Lorscher Rathaus-Konzerte, bei denen Schöpsdau zum zweiten Mal 2013 als künstlerischer Leiter fungiert. Er wird gemeinsam mit der portugiesischen Jazz-Sängerin den Abend moderieren.
„Was ist das Wesen von Jacintas Stimme?“ fragt Clerton Martins, Professor an der brasilianischen Universität Fortaleza und gibt sich gleich die Antwort: „Es ist etwas Göttliches, es liegt eine Tiefe darin, eine Intensität, die direkt aus ihrer Seele kommt.“ Jacinta studierte klassische Komposition und Piano, aber heute gilt ihre Leidenschaft als Sängerin dem Jazz und ihr Repertoire erstreckt sich über Swing bis hin zum Bossa Nova. Was sie mit „geradezu sensationeller Improvisation und mitreißender Intensität“ singt. Und das tut sie mit internationalen Jazz-Größen genauso, wie mit dem Lisbon Metropolitan Orchestra, in der Jazz-Szene San Francisco genauso wie im Stuttgarter Theaterhaus. „Trotz ihrer umfangreichen und beeindruckenden Vita ist die Sängerin überraschend unkompliziert. Sie behandelt ihr Publikum als ihre Freunde. Sie singt, erzählt, lacht, erinnert, bekennt, kommuniziert in einem fort“, schreibt die Presse.

In Lorsch präsentiert Jacinta ein „sehr intimes Programm, das sich der wunderbaren Welt der brasilianischer Lieder widmet. Leidenschaftlich interpretiert sie die Songs von Antonio Carlos Jobim, Djavan, Ivan Lins und anderen, einfühlsam begleitet von Christoph Schöpsdau am Flügel, was die fließenden Melodien mit subtilen Grooves in immer neuen harmonischen Schattierungen erscheinen lassen“, liest man in ihrem Pressepapier.
Mit Schöpsdau arbeitete Jacinta schon während der gemeinsamen Studienzeit in New York zusammen. Er war u.a. 1. Preisträger beim Bigband‐Kompositionswettbewerb der hr‐Bigband und wurde beim Wettbewerb „Jugend jazzt” mehrfach ausgezeichnet. In der Region war Christoph Schöpsdau zuletzt mit eigenen Kompositionen und Arrangements und mit verschiedenen Formationen am Piano, aber auch als Dirigent, zu erleben. So zum Beispiel mit „Gregorian Jazz“, mit seinem Jazz-Konzert „History of Gospel“ und der „New York Mass“.
Der Abend unter dem Titel „Brazilian Songs“ am 29. September, wird sicherlich ein weiteres Highlight bei den diesjährigen Lorscher Rathauskonzerten, das diese Höhepunkte der engen Zusammenarbeit mit Lorscher Musikern wie Christoph Schöpsdau verdankt.