Zwingenberg und Rodau

Tag der offenen Tür FFW Zwingenberg 2012Talent an der Kletterwand bewies Bürgermeister Dr. Holger Habich, der mit wenigen Zügen die Wand bis zur Spitze durchkletterte.
06. Oktober 2012 

Wasser Marsch!

Rund 1000 Gäste erlebten tolle Angebote am Tag der offenen Tür der FFW Zwingenberg und des DRK Zwingenberg

ZWINGENBERG, September 2012 (sawe), Wo Türen offen stehen ist man gerne Gast – so auch beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr und Deutschen Roten Kreuz in Zwingenberg. Musik spielte, Kinder lachten und das Stimmengewirr zeigte an, dass die beiden Hilfsorganisationen ihren Tag der offenen Tür mit vielen Gästen feierten.
Eine Wasserwand empfing die Gäste, weil Wasser als Löschelement und bei dem guten Wetter zur Abkühlung untrennbar mit der Feuerwehr verbunden ist. Die jüngsten Gäste beim Fest hatten ihren Spaß mit den Strahlrohren und der gebündelten Wasserkraft auf kleine Häuschen zu zielen. „Eine gute Vorbereitung auf die Kinder- und Jugendfeuerwehr“, erzählte Jugendwart Stefan Diefenbach, der gleich jeden Steppke mit seiner eigenen Begeisterung für das wichtige Ehrenamt ansteckte. Sofort sprudelten auch alle Informationen zum weiten Angebot der freiwilligen Wehr für Kinder aus dem engagierten Jugendwart.

Stolz zeigten die Jüngsten der Kinderfeuerwehr was sie schon können und zeigten eine ordentliche Löschübung. Applaus gab es dafür nicht allein von den anwesenden Eltern. Zwei Jungs aus der spielerisch lernenden Gruppe, den “Florianszwergen“ wurden feierlich an die Jugendfeuerwehr übergeben. Für Ramon und John geht es nach einem offiziellen Händedruck von Bürgermeister Holger Habich ab sofort mit intensivem Üben aller Einsatztechniken weiter.
In den Jugendfeuerwehrübungsstunden, die man mit zehn Jahren besuchen kann, werden die Grundlagen vertieft, damit später – mit 17 Jahren – der Wechsel zur Einsatzgruppe klappt. Für Kinder gab es am Tag der offenen Tür der beiden Hilfsorganisationen als besondere Attraktion einen Kletterfelsen. Angeleint und von einem Betreuer gesichert ging es in eine ordentliche Höhe von sechs Metern, natürlich nur so weit, wie jeder Klettermaxe wollte.

Festen Boden unter den Füßen erreichten die Kids per Freiflug am Sicherungsseil – der Hit. Wehrführer und Stadtbrandinspektor Reiner Schellhaas und DRK-Bereitschaftsleiter Udo Bächer waren sehr zufrieden mit dem seit Jahren gemeinsam gefeierten Tag. „Es bringt beiden Organisationen etwas“, sagten sie. Der Erlös des Tages wird geteilt und in allgemeine Ausrüstung, Einsatzkleidung oder – beim DRK – in Verbandmaterial investiert. „Wir arbeiten Hand in Hand“, bestätigten die beiden Verantwortlichen lachend die gelungene Zusammenarbeit.
Die spiegelt sich überall wieder und alle packen mit an, damit das fest wie am Schnürchen klappt. Besonders attraktiv waren die ausgestellten Fahrzeuge. „So oft kommt man ja nicht so dicht dran“, meinte Wilhelm Eckert, ein Gast, der interessiert das Innenleben des Wechselladerfahrzeugs unter die Lupe nahm. Ein Hingucker schlechthin war das Drehleiterfahrzeug der Bensheimer Kollegen, das liebevoll gepflegt als Ausstellungsstück dient. „Bis 1990 war sie noch im aktiven Dienst“, beschrieb Schellhaas den „Jung-Oldtimer“ der Bensheimer Wehr. Am späten Nachmittag klang der Tag für die Helfer mit Aufräumarbeiten und ein wenig Zeit für Geselligkeit gemütlich aus.

Fotogalerie:
Alle Fotos von Stefan Oelsner.
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Dieser Artikel erschien in der Oktoberausgabe des Melibokus Rundblick (Nr.158).