Kreis Bergstrasse

Nicht verpassen, den Lorscher Weihnachtsmarkt.
22. November 2013 

Ochsen, Glühwein und ganz viel Musik

Das Blaue Weihnachtswunder Lorsch feiert Premiere vom 29. November bis 1. Dezember

LORSCH, November 2013 (meli), Wer in diesen Tagen am KULTour-Amt vorbei läuft, könnte sich denken, dass hier eine Christkindchen-Werkstatt installiert wurde. Schon von weitem schallen einschlägige Töne aus den Fenstern. „Wir haben uns vorgenommen, dass wir jeden der drei Tage mit einem anderen Klangteppich unterlegen: Am Freitag soll’s die amerikanische Weihnacht sein, am Samstag wollen nur deutsche Weihnachtslieder gespielt werden und am Sonntag widmen wir uns der bayerischen und alpenländischen Weihnacht“, so Mona Mendes, die im KULTour-Amt die Hoheit über die Musikauswahl hat.

Buntes Angebot beim Blauen Weihnachtswunder
Auch was die Angebote beim „Blauen Weihnachtswunder Lorsch“ betrifft, wuseln die Helfer der IG Lorscher Kulturfeste. „Wir haben tolle Teilnehmer“, ist man hoch zufrieden. „Alle geben sich viel Mühe mit einer schönen Budenstadt. Viele wirken mit beim Blauen Weihnachtswunder und schmücken ihre Stände entsprechend.“ Maronen und Glühwein, Wildschweinbratwurst und selbstgebackene Plätzchen, duftende Tannenkränze und warme Winteraccessoires, Keramik aus deutschen Meisterwerkstätten und Ausgefallenes aus Leder, Schmuck und die schönsten Weihnachtspostkarten weit und breit, Kerzen und viele andere Dinge hält der Weihnachtsmarkt bereit. „Ein liebevolles Angebot, das durch die viele Handarbeit besticht“, heißt es aus dem Organisationsteam. Und worauf man sich besonders freut: „Die frisch renovierte Torhalle wird eingerahmt sein vom historischen Zuckerwagen und dem alten Holzpferdchenkarussell der Familie Schneider.“
Dazu kommt ein Bühnenprogramm am Stephan-Jäger-Pavillon, das abwechslungsreich und lückenlos ist. Tanz, Gesang und Instrumentalmusik der (fast ausschließlich Lorscher) Akteure zaubern hier eine weihnachtliche Atmosphäre.

Aus dem städtischen Nikolaussack
Zusätzlich wirft die Stadt ein paar Highlights mit in den Ring, allen voran die zwei Lorscher Tassen. “Letztes Jahr haben wir ja die Weihnachtswundertasse aufgelegt“, so Amtsleiterin Gabi Dewald. „Zusätzlich gibt es jetzt eine Tasse mit Frühlingsmotiv.“ Damit hat die Stadt eine Serie zum Sammeln begonnen, die zum Schluss zu jeder Jahreszeit eine Tasse anbieten wird.
Auch als Klappkarten und Kunstdrucke gibt es die Lorscher Motive. „Und dann haben wir noch zwei richtige Stars“, verraten die Weihnachtsmarktexpertinnen im KULTour-Amt: „Unsere Ochsen David und Darius aus Plüsch!“ „Hier hatten wir das Glück, dass wir den Lorscher Plüschtierhersteller Sunkid als Unterstützer gewinnen konnten.“ Derzeit befinden sich die Klosterochsen auf dem Landeanflug von Fernost direkt auf den Lorscher Weihnachtsmarkt. Das alles und etliches mehr gibt es dann in den beiden Buden des KULTour-Amtes mitten im Blauen Weihnachtswunder.

Facebook-Aktion verkürzt das Warten
Auch die Adventskalender–Facebook-Aktion zum Lorscher Weihnachtsmarkt kommt gut an. Hier gibt es schon den ein oder anderen geheimnisvollen Einblick durch die berühmten Türchen (www.facebook.com/StadtLorsch/events). „Am Ende starten wir sogar noch einen kleinen Wettbewerb um die schönsten Fotos vom Blauen Weihnachtswunder“, verrät Timo Cyriax vom Stadtmarketing. Für den Freitag hat man zusätzlich eine Sonderaktion für Lorscher Betriebe gestartet: Wer mit seinem Informationsschreiben zu einem mit der Lorscher Weihnachtswundertasse gekennzeichneten Stand kommt, kriegt für sich und seine Kollegen den ersten Glühwein um die Hälfte.

Derweil wird letzte Hand an die Dekoration der Buden gelegt und am Abend kann man schon mal die eine oder andere Beleuchtungsprobe quer durch die Stadt verfolgen. Denn damit auch alle den Weg zum Blauen Weihnachtswunder findet, markieren besonders angestrahlte Gebäude zwischen Palais von Hausen und Stadthaus den Gästen den Weg. „Jetzt fehlt nur noch ein bisschen Schnee und Eis – dann wäre das Wunder perfekt“, träumen die Organisatoren schon mal voraus.