Sport, Zwingenberg und Rodau

Beim Springen über die Sprungschanzen zeigten die Nachwuchfahrer was sie in kurzer Zeit gelernt haben. Foto: S. Oelsner
23. Mai 2014 

Dirt-Bike Workshop auf der Zwingenberger Bembelbahn

Eine Woche voller Erfolg und Freude

ZWINGENBERG, Mai 2014 (yaro), In der 2. Osterferien Woche haben wir, die Jungs von der Bembelbahn Bergstraße, einen Mountainbike Workshop an unserem gleichnamigen Dirt Bike Grundstück organisiert. Anstoß zur Idee einen Workshop für den Nachwuchs zu veranstalten, war vor allem der große Zulauf, den wir seit etwa einem Jahr mit wachsender Begeisterung beobachten.

Es scheint als hätte der Dirt Bike Sport hier in der Region viele junge Fans gefunden, die immer häufiger den Weg zum Bikepark Bembelban finden, um dort ihr Können zu steigern. In den 3 Jahren, in denen die Bembelbahn nun besteht, wurde das Gelände anfänglich auf Wettkämpfe, wie die alljährlich stattfindende Vollgas Jam, und deren Nutzung durch erfahrene Biker ausgelegt. Jedoch ist die Anlage so ausgelegt, dass dem Nachwuchs ein perfekter Einstieg in den Sport ermöglicht wird, ohne dass die anspruchsvolleren Lines für Profis an Glanz verlieren. Gerade auf dieses Zusammenspiel von kleinen Hügeln bis hin zu 7 Meter Sprüngen sind wir stolz. Was bisher gefehlt hat war das Zugehen auf den verständlicherweise zurückhaltenden Nachwuchs, der sich immer häufiger am Spot versammelt. Somit fand vergangene Woche das fünftägige Oster Camp statt, in dem wir den jungen Rookies die Grundlagen des Sports und die dazugehörigen Bau- und Fahrtechniken näher gebracht haben.

Am 22. April versammelten wir uns an der Bembelbahn mit den interessierten Teilnehmern. Alle ausgerüstet mit sprungfähigen MTB/BMX Rädern und der dazugehörigen Schutzkleidung. Ziele für die Woche waren sowohl die Verbesserung der eigenen Fahrtechnik, als auch das Bauen und Modellieren der Erdhügel. Dieses sog. Shapen ist ein wichtiger Aspekt für die Fahrtechnik. Denn genauso wie ein waghalsiger Sprung, gehört auch die Instandhaltung der Anlage dazu. Um dieses Bewusstsein für Hügel zu wecken, haben wir jeden Tag aktiv an verschiedenen Sprüngen gearbeitet. Das Ergebnis lässt sich nicht nur sehen, sondern auch mindestens ebenso gut fahren. Hier konnten wir mit riesiger Freude zusehen, wie mit jedem Tag jeder der 16 Teilnehmer Fortschritte erzielte. Als Trainer haben wir uns die verschiedenen Fahr-Levels angeschaut, um dann individuelle Tipps zu geben. Die praktische Vorführung haben meine zwei treuen Helfer Fabian Zapf und Jannik Hoffmann übernommen, da ich mit einem Kreuzbandriss das Camp nur auf Krücken begleiten konnte. Das war für die Teilnehmer kein Hindernis, denn alle zeigten vollen Einsatz, der meine Erwartungen gegenüber den 11-15 Jährigen völlig überstieg.

Bei perfektem Sommerwetter wurden wir am Freitag, den 25.04 von unserem Fotograf Tobias Kachel begleitet. Er hat uns hinter der Linse schon zu vielen Wettkämpfen und Jams begleitet. Wir waren stolz, dass er jeden der Nachwuchs Fahrer in der Luft so festgehalten hat, dass jeder das Bild als Dokument seines eigenen Fortschritts behalten konnte. Ein weiteres Highlight des Vortages war das gemeinsame Grillen und entspannte Fahren in den frühen Abend hinein.