Wirtshausmusik-Benefiz für Tschernobyl-Kinderhilfe
SEEHEIM-JUGENHEIM (meli), Traditionell einmal jährlich treffen sich Anhänger von Wirtshausmusik und heimischer Mundart aus den angrenzenden Gemeinden im Restaurant Kuralpe zu einem geselligen Abend. Diesmal verzichteten die Musiker auf ihre Gage, die gesamten Einnahmen, rund eintausend Euro, gingen an den Förderverein der Tschernobyl-Kinderhilfe in Seeheim-Jugenheim.
Stimmungs- und schwungvoll ging es zu an diesem Abend bei deftiger regionaler Küche, garniert von der Blaskapelle der Wirtshausmusikanten aus Lautertal und Seeheim-Jugenheim, die schmissig Odenwälder und bayerische Weisen intonierten. Zwischendurch erfreuten die regional bekannten Bänkelsänger das Publikum mit ihren Moritäten und mit Couplets von Otto Reutter, während weitere Mitwirkende aus den beiden Gemeinden mit Mundartwitzen und mit Schwänken in heimischer Mundart für anhaltendes Gelächter sorgten.
Fröhliche Gesichter und anhaltender Beifall belohnten die Veranstalter dieser Benefiz-Veranstaltung. Ihre große Freude über diesen uneigennützigen Einsatz drückte die Vorsitzende des Fördervereins Karin Voigt in ihrer Dankesrede aus: „Mit Ihrer Hilfe ist es uns möglich auch dieses Jahr wieder betroffenen Kindern aus Weißrussland einen erholsamen und abwechslungsreichen Genesungsurlaub an der Bergstraße zu ermöglichen. Solche Unterstützung hilft uns ganz entscheidend weiterzumachen.“ Sie berichtete anschließend über die Erfahrungen und Erlebnisse der Helfer mit den betreuten Kindern.
