Einsätze der Feuerwehren Seeheim und Ober-Beerbach
SEEHEIM-JUGENHEIM, Juni 2018 (meli), Wegen eines ausgelösten Rauchwarnmelders in einer Wohnung im 1. Stock eines Mehrfamilienhauses am Eichendorffplatz rückte die Feuerwehr Seeheim am Freitag (15. Juni) gegen 17 Uhr aus. Eine Erkundung vor Ort durch die Einsatzkräfte ergab, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Die Feuerwehr war hier bereits am 4. Juni aus dem gleichen Grund angerückt. Im Rahmen der Unterstützung des Rettungsdienstes wurde die Wehr am Samstag (16. Juni) um 19.39 Uhr in die Straße „Im Sanktwendel“ alarmiert. Dort musste eine Person in Ermangelung sonstiger geeigneter Transportmöglichkeiten mittels der Krankentragenlagerung des Rettungskorbes der Drehleiter aus dem 1. Obergeschoss zu Boden befördert werden.
Im Auftrag Am Mittwoch (20. Juni) um kurz nach 20 Uhr rückte die Wehr mit einem kompletten Löschzug zu einer Behinderteneinrichtung in der Straße „Am Grundweg“ aus. Dort hatte die Brandmeldeanlage Alarm ausgelöst. Eine Erkundung die Räumlichkeiten vor Ort durch die Feuerwehr ergab, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Gerade wieder in den Stützpunkt eingerückt mussten Einsatzkräfte die Landung und den Start eines Rettungshubschraubers auf dem dortigen Gelände brandschutzmäßig absichern. Gegen 21.30 Uhr war auch dieser Einsatz beendet.
Die Ausbreitung eines beginnenden Waldbrandes konnte die Freiwillige Feuerwehr Ober-Beerbach durch ihren schnellen Einsatz am Abend des Donnerstag (21. Juni) verhindern. Im Waldbereich direkt neben der Fahrbahn der Hutzelstraße waren aus bisher unbekannter Ursache einige Quadratmeer auf dem Waldboden liegendes Astholz in Brand geraten. Die um 21.45 Uhr alarmierten Einsatzkräfte konnten das Feuer in kurzer Zeit löschen. Die wegen der Sicherstellung der Löschwasserversorgung mit mehreren Fahrzeugen, darunter auch ihrem Groß-Tanklöschfahrzeug vorsorglich mit angerückte Feuerwehr Seeheim brauchte nicht mehr einzugreifen. Hinsichtlich der Brandursache ermittelt die Polizei.
Brandgeruch sowie aus einer Fensterluke des Dachgeschosses dringender Rauch hatten aufmerksame Nachbarn eines derzeit unbewohnten und leer-stehenden Hauses mit einer ehemaligen Gaststätte in der Schlossstraße am Samstag (23. Juni) veranlasst, über den Notruf die Leitstelle Darmstadt-Dieburg zu verständigen. Die um 09.25 Uhr alarmierte Feuerwehr Seeheim rückte auf Grund der Alarmmeldung mit einem kompletten Löschzug zu der Einsatzstelle aus. Über eine Steckleiter an der Rückseite des Gebäudes drang ein Trupp unter Atemschutz in das Objekt ein. Zugleich fand auch über den Korb der Drehleiter eine Erkundung von der Straßenseite her statt. Zudem wurde vorsorglich ein umfassender Löschangriff sowohl von der Straßenseite als auch von der rückwärtigen Gebäudeseite her vorbereitet. Durch die vorgehenden Atemschutztrupps wurde festgestellt, dass das Gebäudeinnere verraucht war. Offenes Feuer wurde aber nicht gesichtet. Im Rahmen der weiteren Erkundung wurde im Keller des Gebäudes ein Schwelbrand in einem elektrischen Warmwasserboiler festgestellt. Die Feuerwehr trennte das Gerät von der Stromversorgung und transportierte es ins Freie, wo der Brand endgültig gelöscht werden konnte. Zudem wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Gegen 10.30 Uhr konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen. Insgesamt war die Wehr mit fünf Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften vor Ort. Während des Einsatzes musste die Schlossstraße im Teilstück zwischen der Darmstädter Straße und der Holzstraße voll für den Verkehr gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. Mit vor Ort waren auch Rettungsdienst und Polizei. Die Einsatzleitung lag in den Händen des stellvertretenden Seeheimer Wehrführer Matthias Ramge.

