FFW Seeheim im Dauereinsatz
Küchenbrand in Jugenheim
SEEHEIM, März 2013 (meli), Erheblicher Sachschaden entstand am gestrigen Mittwochabend (13. März) bei einem Brand in der Straße „Im Strehling“ in Jugenheim. Dort war aus bisher unbekannter Ursache in einer Wohnung im 1. Stock eines Mehrfamilienhauses eine Küche in Brand geraten. Durch das umsichtige Eingreifen der Wohnungsinhaber konnte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Räume verhindert werden. Die schnell eingetroffene Freiwillige Feuerwehr Jugenheim führte Nachlösch– und Lüftungsarbeiten durch. Die ebenfalls zu diesem Brand ausgerückte Freiwillige Feuerwehr Seeheim brauchte nicht mehr einzugreifen.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
Die Einsatzleitung lag in den Händen von Gemeindebrandinspektor Rainer Anders.
Großbrand in Weingut „Weinberghof“
SEEHEIM, März 2013 (meli), Bei einem Großbrand wurde das Wirtschafts-. und Wohngebäudes des Weingutes „Weinberghof“ am Blütenhang zwischen Seeheim und Malchen am frühen Sonntagmorgen (17. März) völlig zerstört. Als die um 01.15 Uhr zunächst alarmierten Freiwilligen Feuerwehren Seeheim und Jugenheim kurze Zeit später an der Einsatzstelle eintrafen, stand das Gebäude bereits voll in Flammen. Wegen des Ausmaßes des Feuers wurden zusätzlich alle Ortsteilsfeuerwehren der Gemeinde sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pfungstadt Kernstadt und Pfungstadt-West sowie ein Atemschutzversorgungsfahrzeug der Berufsfeuerwehr Darmstadt nachalarmiert. Auf Grund der beengten Platzverhältnisse im Bereich der Brandstelle und des Anfahrtsweges sowie der Löschwasserverhältnisse gestaltete sich die Brandbekämpfung schwierig und wurde in der Anfangsphase zunächst über Tanklöschfahrzeuge durchgeführt.
Zur weiteren Sicherstellung der Löschwasserversorgung mussten über mehrere hunderte Meter lange Schlauchleitungen verlegt werden, was teilweise auch eine mehrstündige Sperrung der Landesstraße 3100 und der Straßenbahnlinie zur Folge hatte.
Bedingt durch die starke Rauchentwicklung wurden die Löschtrupps unter Atemschutz eingesetzt. Die Brandbekämpfung erfolgte zweitweise mit bis zu 6 sechs Rohren. Ein Übergreifen auf ein benachbartes Wohngebäude konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Zwei Bewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.
Am Sonntagvormittag wurden die erschöpften Einsatzkräfte durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Alsbach abgelöst, die weitere Nachlöscharbeiten durchführte. Gegen 17 Uhr konnten dann nach einer erfolgten Brandnachschau und dem Ablöschen letzter noch vorhandener Glutnester alles Personal sowie Fahrzeuge und Geräte von der Einsatzstelle abgezogen werden.
Die Einsatzleitung lag bei Gemeindebrandinspektor Rainer Anders, unterstützt durch den Seeheimer Wehrführer Jens Ramge.
Bürgermeister Olaf Kühn sowie Kreisbrandinspektor Ralph Stühling informierten sich noch in der Nacht vor Ort über die Lage. Insgesamt befanden sich rund 100 Helferinnen und Helfer im Einsatz, darunter auch Rettungsdienst und Polizei. Hinsichtlich der Brandursache wird ermittelt.
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