Kreis Bergstrasse

Hans Jäger aus Lorsch.
31. August 2013 

Handeln, statt hadern!

Tatkräftiger Hans Jäger restaurierte Le Coteau-Laterne

LORSCH, August 2013 (meli), Auch Schönheiten kommen in die Jahre – egal, aus welchem Land sie stammen mögen. Doch hilft hier oftmals und bekanntermaßen der Griff in den Farbtopf (auch das ist bekannt!) – und schon ist die strahlende Schönheit wieder hergestellt.

Genau so erging es jetzt einer französischen Schönheit in der Lorscher Innenstadt. Der Rede ist von der Laterne am Pfarrer-Heinstadt-Weg (Verbindungsweg zwischen Kaiser-Wilhelm-Platz und katholischer Kirche. Die Witterung und all jene Vierbeiner, die gerne ihr Bein am Pfosten heben, hatten dem einstigen Geschenk aus der Lorscher Partnerstadt Le Coteau arg zugesetzt. Und klar: Einem Fachmann fällt so etwas am schnellsten auf.

In diesem Fall fiel der kritische Blick von Hans Jäger, seines Zeichens Malermeister im Ruhestand, auf die angerostete Lichtquelle. Doch was die Sache besonders macht: Er schrieb keinen entrüsteten Brief an die Stadtverwaltung, sondern er bot seine professionelle Hilfe ehrenamtlich an. Und das Angebot wurde natürlich gerne angenommen. Mit Schmirgelpapier, Pinsel und Farbe rückte der tatkräftige Fachmann der rostigen Leuchte zu Leibe, um den verlorenen Glanz wieder herzustellen. Mehr noch: dem neuerlich leuchtenden Stadtwappen der französischen Partnerstadt fügte er eine nunmehr farbig gefasste Efeuranke hinzu. Zufrieden betrachtete nicht nur er sein Werk: „Sieht doch wieder schmuck aus, oder?“ Ja, finden wir auch! Danke, Hans Jäger!

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