Karl Kübel Stiftung unterstützt Flutopfer in Nordindien – Ein Wettlauf gegen die Zeit
Über 10.000 Todesopfer werden befürchtet, mehr als 1200 Kinder werden vermisst, und es regnet weiter im nordindischen Uttarakhand
BENSHEIM, Juli 2013 (meli), Die südhessische Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie unterstützt die Flutopfer in Nordindien. Die von der Flut am meisten betroffene Region Uttarakhand wird derzeit von den stärksten Regenfällen seit über 50 Jahren heimgesucht. Durch die extremen Regenfälle brach zudem der Damm eines Gletschersees auf fast 4.000 Meter Höhe und verwüstete das darunterliegende Tal.
Die Organisation Karuna Samaj Seva Santha, die Sozial- und Entwicklungsorganisation der katholischen Diözese Bijnoor, mit der die Karl Kübel Stiftung schon in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet hat, organisiert derzeit einen Teil der Nothilfe vor Ort.
Für den unmittelbaren Bedarf der nächsten vier Wochen werden zur Erstversorgung Kochgeschirr, Decken, Plastikplanen, Tabletten zur Wasserreinigung und Nahrungsmittel benötigt. In der zweiten Phase der Hilfe müssen verschüttete und verschmutzte Quellen und Trinkwasserspeicher wieder instand gesetzt werden. Danach sollen die verwüsteten Felder wieder nutzbar gemacht und Kleinkredite für die Wiederbeschaffung von Nutztieren und Saatgut vergeben werden.
Zur Unterstützung der Flutopfer in Nordindien ruft die Karl Kübel Stiftung zu Spenden auf, Stichwort: Flutopfer Nordindien (KST 43802). Spendenkonto 50 50 000 bei der Sparkasse Bensheim (BLZ 509 500 00)
