26. Februar 2015 

NABU Seeheim-Jugenheim informiert zum Zugvogelmord

SEEHEIM-JUGENHEIM, Februar 2015 (meli), Der Bestand der meisten häufigen Vogelarten hat bei uns in den letzten 20 Jahren um ca. 50% abgenommen. Betroffen sind vor allem Zugvögel, die nicht nur durch die Intensivierung der Land¬wirtschaft zu leiden haben, sondern auch durch die nach wie vor praktizierte Zugvogeljagd. Es wird geschätzt, dass durch legale und illegale Abschüsse, durch Leimruten und Schlagfallen, jährlich ca. 100 Millionen Zugvögel den Tod finden.

Schwerpunkte der illegalen Jagd sind Mittelmeerländer, die wichtige Durchgangsstationen auf der langen Reise sind: Malta, Zypern, Ägypten. Singvögel sind genauso betroffen wie Großvögel.
Der NABU engagiert sich seit langem vor Ort und bei Gesetzesinitiativen auf nationaler und europäischer Ebene. Rettungsaktionen für gefangene, verletzte Tiere gehören genauso dazu wie Überzeugungsarbeit bei der lokalen Bevölkerung.

Der NABU Zugvogelexperte Christoph Hein aus Dresden vom NABU Bundesarbeitsgruppe “Migration unlimited” berichtet aus seiner langjährigen praktischen Arbeit am Freitag, den 13.3.2015 um 19.00 Uhr im “Darmstädter Hof” in Seeheim.

Der NABU Seeheim-Jugenheim lädt alle interessierten Bürger herzlich ein.