Stadtfest mit Herzblut für alle
Frühlingsmarkt in Lorsch eröffnet am 9. und 10. Mai die Festsaison im Freien
LORSCH, April 2015 (meli), „Wann geht’s denn wieder los? Es ist so ruhig?“ – Das Team vom KULTour-Amt lacht: „Im Jubiläumsjahr 2014 haben die Leute nahezu gestöhnt, weil so viel veranstaltet wurde! Aber jetzt, wo wir wieder auf das Normalmaß zurückgeschaltet haben, ist es ihnen schon fast zu ruhig!“ – Doch keine Sorge: Die erste jährliche Großveranstaltung naht wie immer mit dem Frühlingsmarkt samt Bienen- und Dichterfest. Am 9. und 10. Mai verwandelt sich die Lorscher Innenstadt zwischen Stadthaus und Palais von Hausen wieder in eine quirlige Marktmeile.
Das Angebot des Einzelhandels wird dann ergänzt durch eine Vielzahl weiterer Verkaufsstände. Die Einzelhändler rollen an ihrem verkaufsoffenen Sonntag (ab 13 Uhr) gar den roten Teppich für ihre Kundschaft aus. Der Benediktinerplatz ist wieder dem Bienen- und Dichterfest vorbehalten: Private Initiativen, Vereine und Partner der Stadt bieten dort Produkte und Informationen rund um das Thema Bienen- und Dichtung an. Das rollende KULTouramt – der Kulturkarren gleich bei der Königshalle – ist wieder Austragungsort der Stundengedichte. Und danach gibt es dort stündlich eine eritreische Kaffeezeremonie, wo frische Kaffeebohnen vor Ort geröstet, gemahlen und aufgebrüht werden.
Die Hauptbühne auf dem Marktplatz ist vor allem musikalisch der große Anziehungspunkt. „In diesem Jahr werden wir versuchen, die Live-Musik auch in die anderen Marktbereiche hineinzutragen“, so die Organisatorinnen. Und ebenfalls wird es auf der Bühne auch wieder spezielle Kinderangebote geben. So z.B. am Sonntagmittag, wenn „YaYas Klangtheater“ die Jüngsten zum Mitmachen einladen wird. Und selbstredend dürfen die bekannten Lorscher Tanz-Talenteschmieden nicht fehlen: Vronis Tanzstudio und der Tanzssportclub Rot-Weiß. Auch der Tag der Städtebauförderung wird in das Marktgeschehen eingebunden.
Die Abende gehören natürlich den Tanzwütigen und denen, die vielleicht schon lange kein Feuerzeug mehr geschwungen haben: Mit der „Groove Generation“ am Samstag und dem „Cat Stevens Project“ am Sonntag sind zwei Bands gebucht, die auf sehr unterschiedliche, aber sicherlich gleich begeisternde Weise für Musik und Atmosphäre sorgen werden. „Wir bleiben unserem Markenzeichen treu und versuchen ein Fest mit viel Herzblut zu organisieren, was für ganz unterschiedliche Leute schöne Anziehungspunkte bereit hält“, fasst man es in der Stadtverwaltung zusammen.
