Vom Poesiealbum zum Freundschaftsbuch
Sonderausstellung im Museum in der Scheuergasse Zwingenberg 2014
ZWINGENBERG, Januar 2014 (meli), Als „Kleine Kunstwerke oder Schätze des Alltags“ könnte man sie bezeichnen, die Poesiealben. In Schönschrift und vielfach mit Bildern verziert wurden so gute Wünsche und Lebensweisheiten weitergegeben. Ganz anders als das heute übliche Freundschaftsbuch, das in Fragebogenform persönliche Daten und Vorlieben abfragt. Am Ende bleibt allerdings auch hier noch ein wenig Platz für gute Wünsche oder ein selbstgemaltes Bild.
Der Wandel einer Gesellschaft zeigt sich vor allem in den Dingen der sogenannten Alltagskultur. Der Zwingenberger Geschichtsverein nimmt im Jahr 2014 das Thema „Poesiealbum“ zum Anlass für eine Sonderausstellung.
Um ein möglichst breites Spektrum darstellen zu können, bittet der Verein um Leihgaben für die Dauer der Ausstellung (März bis November 2014). Originale werden in abschließbaren Vitrinen präsentiert.
Wie wäre es, das Poesiealbum aus Kinder- oder Jugendtagen in einer Ausstellung präsentiert zu sehen? Gerne werden dabei auch die persönlich wichtigsten Seiten für die Präsentation ausgewählt.
Wer ein Poesiealbum zur Verfügung stellen möchte, kann sich bis Ende Januar 2014 bei der Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Berenike Neumeister, melden.
Kontaktdaten: Berenike Neumeister, Tel. 06251/ 938 656 oder per E-Mail an berenike.neumeister@abene.de bzw. mail@geschichtsverein-zwingenberg.de
