Energie hautnah erleben
GGEW AG fördert Energie-Bildungsprojekt an Schulen der Region
BENSHEIM, Juli 2013 (meli), Wie wird Energie erzeugt? Was sind die Vorteile von Erneuerbaren Energien und wie ist das mit dem CO2 und dem Klimawandel? Mit diesen Fragen beschäftigten sich in den vergangenen Wochen und Monaten Jugendliche an weiterführenden Schulen der Region im Rahmen eines Energie-Bildungsprojekts. Finanziert wurde diese Aktion von der GGEW AG, durchgeführt von der Deutschen Umwelt-Aktion e.V.
Praxisnahe und erlebbare Unterrichtsmethoden standen dabei im Vordergrund. So begann die Doppelstunde am 24. Juni für die 9. Klasse der Liebfrauenschule in Bensheim mit pfeifen, dampfen und qualmen – Referentin Christine Székely zeigte den Schülerinnen des Mädchengymnasiums ein Kohlekraftwerks-Modell. Die Jugendlichen erkannten sofort die Problematik dieser Art der Energiegewinnung: „CO2-Ausstoss und der Verbrauch von endlichen Ressourcen“, brachte es eines der Mädchen auf den Punkt.
In einem zweiten Schritt erarbeiteten die Schülerinnen sich dann das Verständnis für die klimafreundlichen Erneuerbaren Energien. Durch ein kleines Windrad und ein Wasserkraftwerks-Modell wurden Lämpchen mit Strom versorgt und ein Mini-Elektroauto wurde zum Fahren gebracht. Anhand von Unterlagen vertieften die Mädchen ihre Kenntnisse zu den einzelnen regenerativen Energieträgern und präsentierten die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeit vor der Klasse. Zum Abschluss konnten sie noch ihr handwerkliches Geschick beim Basteln eines kleinen Solarautos unter Beweis stellen.
„Ziel dieses Projekts ist es, den Schülerinnen und Schülern die Themen Energie, Technik und Klimaschutz näher zu bringen. Nach dem Erfolg bei Grundschulen in den letzten Jahren haben wir es erstmals auch an weiterführenden Schulen in unserer Region durchgeführt“, erklärt Susanne Schäfer, Leiterin Kommunikation GGEW AG. Das Projekt kam bei Lehrern und Schülern gleichermaßen gut an. „Die Schülerinnen haben sich rege am Unterricht beteiligt und großes Interesse gezeigt“, betonte Hans Kurz, Fachbereichsleiter Naturwissenschaften an der Liebfrauenschule. „Eine gelungene Einführung in die physikalischen Themenstellungen der Klasse 9“, so das Fazit von Matthias Haxel, Lehrer am Schuldorf Bergstraße in Seeheim-Jugenheim.
Neben der Liebfrauenschule in Bensheim haben auch die Melibokusschule Alsbach-Hähnlein, das Goethe-Gymnasium Bensheim, die Mittelpunktschule Lautertal-Gadernheim und das Schuldorf Bergstraße Seeheim-Jugenheim am Energie-Projekt der GGEW AG teilgenommen. Der südhessische Energieversorger wird diese Aktion weiter fortführen: Nach den Sommerferien haben wieder die Grundschulen die Möglichkeit sich zu beteiligen.
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