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Betriebsjubiläum für Hans-Peter Rechel (vorne re.) : Es gratulierten (v.li.) Verbandsvorsitzender und Bürgermeister von Alsbach-Hähnlein Sebastian Bubenzer, Geschäftsführer Mark Trautmann und Vorstandsmitglied Franz Kern. Foto: pes
13. Juni 2021 

Saubere Arbeit seit 25 Jahren

Hans-Peter Rechel aus Hähnlein feiert Dienstjubiläum beim ZKD

ALSBACH-HÄHNLEIN/ZWINGENBERG, Juni 2021 (pes), Rundes Jubiläum beim Zweckverband Kommunale Dienste (ZKD) Alsbach-Hähnlein-Zwingenberg: Seit 25 Jahren ist Hans-Peter Rechel beim interkommunalen Bauhof im Einsatz. Für den „waschechten Hähner“ eine wahrlich naheliegende Anstellung mit großer Außenwirkung, wenngleich die Akteure hinter der örtlichen Straßenreinigung oftmals unbekannt bleiben. „Ohne diese Teams würde es in den Gemeinden ganz anders aussehen“, betonte Bürgermeister und Verbandsvorsitzender Sebastian Bubenzer bei der kleinen Feier zum Dienstjubiläum auf dem Betriebshof An der Quelllache.

Entsprechend der Corona-Lage war es eine kleine Zusammenkunft unter freiem Himmel, zu der Geschäftsführer Mark Trautmann einige Mitarbeiter begrüßen konnte. Darunter auch langjährige Kollegen des Jubilars sowie das Vorstandsmitglied Franz Kern. Ein Vierteljahrhundert bei einem Arbeitgeber, das sei heute ziemlich selten, kommentierte Bubenzer die berufliche Laufbahn des heute 57-Jährigen, der bis zur Neubesetzung der offenen Stelle ab Mai 1996 zunächst ein halbes Jahr bei der Gemeinde „in der Warteschleife“ tätig war.

Die Bewerbung war handgeschrieben. Unter Bürgermeister Reinhard Wennrich wurde Rechel eingestellt. Bis 2011 verlief alles glatt, doch dann musste der Mitarbeiter aufgrund gesundheitlicher Probleme mehrere Krankenhausaufenthalte und Reha-Maßnahmen durchlaufen. Das führt zu einer Einschränkung seines Einsatzbereichs und wiederholter Unterbrechungen im Job.

Seit Januar 2017 rücken die Mitarbeiter der zusammengelegten Bauhöfe von Zwingenberg und Alsbach-Hähnlein als kommunaler Dienstleister gemeinsam aus. Hans-Peter Rechel begleitet den Übergang und geht in einem neuen Team auf. Nach einem längeren Krankenstand stößt er ab Februar 2019 wieder zur Mannschaft dazu. Diesmal dauerhaft. „Er ist seither wieder komplett an Bord“, so Mark Trautmann. Darüber sei nicht nur der ZKD froh, sondern auch die Kommunen, für deren Sauberkeit er ja mit verantwortlich sei. „Mit deinem Einsatz trägst du dazu bei, dass das äußere Erscheinungsbild so positiv kommentiert wird“, so der Geschäftsführer.

Der Verband zählt aktuell 25 Mitarbeiter. Er kümmert sich unter anderem um die Pflege von Grünanlagen, Friedhöfen, Spielplätzen sowie der Sport- und Freizeitanlagen. Zu den Kernaufgaben gehört die Betreuung sämtlicher kommunaler Liegenschaften wie Gemeinschaftshäuser, Kindergärten, Rathäuser oder kommunale Mietwohnungen. Die Reinigung der Straßen gehört nicht nur im Sommer zu den Verantwortungsbereichen des ZKD. Auch der Winterdienst wird von den Teams erledigt. Außerdem kümmern sich die Kollegen um das Leeren der öffentlichen Müllbehälter und das Reinigen der Sinkkästen (Wassereinläufe).

Wie der Verband mitteilt, hat sich seit Beginn der Corona-Pandemie nicht nur die Menge des Abfalls erhöht – auch die Hemmschwelle zum illegalen Entsorgen des Mülls sei offenbar gesunken, wie Mark Trautmann berichtet. Er hofft, dass Hans-Peter Rechel gerade in diesen Zeiten weiterhin aktiv mitarbeiten kann. Aktuell plant man die Anschaffung eines Fahrzeugs, das ihm die Arbeit erleichtern könnte. „Wir hoffen, bald eine Lösung zu finden.“